Arbeitskreis Landjudentum

 

Der Arbeitskreis „Landjudentum Kleinsteinach“ wurde aufgrund des bevorstehenden Projektes im März 2013 gegründet und hat sich hierbei zum Ziel gesetzt, zum einen die Ortsgeschichte, vor allem aber die jüdische Vergangenheit von Kleinsteinach aufzuarbeiten. Zugleich wird er auch verstärkt bei der Umsetzung eines Rahmen- und Feinkonzeptes für die Dauerausstellung im neuen Dokumentationszentrum mitwirken.

Der Arbeitskreis besteht aus 9 Mitstreitern und setzt sich wie folgt zusammen:

Leitung: Bernd Brünner

Mitwirkende: Elke Heusinger; Uta Albert; Christl Lindner; Gerlinde Memmel;
                       Katrin Lindner; Siegfried Sauerteig; Sven Gößmann-Schmitt; Wolfgang Theißen

Als Schirmherrin betreute die ehemalige 1.Bürgermeisterin Birgit Bayer das Projekt.

 

In regelmäßigen Abständen trifft sich der Arbeitskreis im Dokumentationszentrum (vormals Lehrerwohnhaus) um die anstehenden Aufgaben zu besprechen und die Vorgehensweise festzulegen.

Zurzeit führt der Arbeitskreis vor allem bei den älteren Bürgerinnen und Bürger von Kleinsteinach Befragungen durch und versucht durch gezielte Interviews insbesondere bei den noch vorhandenen Zeitzeugen ihre persönlichen Erlebnisse und interessant erscheinende Ereignisse und Erzählungen aus der damaligen Zeit festzuhalten.

Darüber hinaus ist man bemüht, eventuell noch einzelne Genisa-Gegenstände, d. h. Urkunden, religiöse Schriften, Textilien oder Gebetsriemen in den ehemaligen jüdischen Häusern zu finden. Es wird mitunter allerdings ein schwieriges Unterfangen sein, denn bei den jetzigen Besitzern dieser Häuser muss natürlich eine gewisse Bereitschaft und Verständnis für dieses Projekt vorhanden sein.

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke vom Arbeitskreis: